Home Testament

Testament

Mit „links“ geschriebenes Testament kann bei Lähmung der rechten Hand gültig sein

Testament linke Hand
Auch ein mit der linken Hand geschriebenes Testament kann gültig sein. Dies zeigt ein vom Oberlandesgericht (OLG) Köln entschiedener Fall über die Erbfolge eines im Alter von 62 Jahren an Krebs verstorbenen Mannes. Etwa ein halbes Jahr vor dem Tod des Mannes hatten die Ärzte ein metastasierendes Bronchialkarzinom diagnostiziert. Kurz nach der Diagnose waren Lähmungen […]
Weiterlesen

Nottestament vor drei Zeugen bei Mitwirkung des Sohns der eingesetzten Alleinerbin unwirksam

Drei-Zeugen-Testament
Konkret ging es um die Erbfolge eines im Alter von 84 Jahren in einem Krankenhaus verstorbenen Mannes. Wenige Stunden vor seinem Tod waren vier Personen ans Sterbebett gekommen. Drei von ihnen hielten in einer Niederschrift fest, dass nach dem letzten Willen die Lebensgefährtin Alleinerbin werden solle. Der Kranke sei mit diesem Nottestament einverstanden, habe aber […]
Weiterlesen

Drei-Zeugen-Testament setzt Todesgefahr voraus

Drei-Zeugen-Testament
Eine durch ein so genanntes Drei-Zeugen-Testament angeordnete Testamentsvollstreckung kann unwirksam sein, wenn nicht festgestellt werden kann, dass sich der Erblasser bei der Errichtung dieses Nottestaments tatsächlich in akuter Todesgefahr befand oder die drei anwesenden Zeugen von einer akuten Todesgefahr überzeugt waren. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Hamm entschieden.
Weiterlesen

So genanntes „Behindertentestament“ nicht wegen Sittenwidrigkeit nichtig

Behindertentestament
Vererben vermögende Eltern ihrem behinderten Kind einen Erbteil mittels eines so genannten Behindertentestaments in der Weise, dass das Kind auch beim Erbfall weiterhin auf Leistungen der Sozialhilfe angewiesen ist, ist das Testament nicht bereits deswegen sittenwidrig und nichtig. Das hat das OLG Hamm unter Fortführung höchstrichterlicher Rechtsprechung (vgl. BGH vom 20.10.1993, IV ZR 231/92) entschieden.
Weiterlesen

Wenn das Testament nicht eindeutig ist, muss gemutmaßt werden

Handschrift Testament
Die gesetzliche Erbfolge kann durch ein Testament des Erblassers beseitigt werden. Dafür ist neben der Form auch der verwendete Wortlaut wichtig. Das zeigt ein Fall, der vor dem Oberlandesgericht Rostock entschieden wurde. Dort hatte die Mutter von fünf Kindern unter der Überschrift „Testament“ handschriftlich und mit Unterschrift verfügt, einer der Söhne solle „über ihr gesamtes […]
Weiterlesen

Erbrecht: Wenn ein Testamentsvollstrecker eine Beleidigung nur wiederholt …

gericht richter urteil
Ein Testamentsvollstrecker kann vom Nachlassgericht – auf Antrag der Erben – aus seinem Amt entlassen werden, wenn er diese grob beleidigt hat. Dies gilt auch dann, wenn er sich dagegen sträubt, weil er nur etwas wiedergegeben habe, was ein anderer ausgesprochen hatte. Hier ging es um die Bemerkung, dass die Witwe, deren Nachlass er verwaltete, […]
Weiterlesen